Herzlich Willkommen auf der Homepage der VLÖ
Die VLÖ ist die Berufsorganisation für landw. und forstw. Lohnunternehmen in
Österreich. Sie vertritt die Anliegen der Berufsbranche und ist Ansprechpartner
für alle Fragen rund um den Betrieb eines Lohnunternehmens.
VLÖ - Vereinigung Lohnunternehmer Österreich
LU-Tag am 28. Feb. 2024 mit überwältigendem Besuch

Vielen Dank für die zahlreiche Teilnahme am LU-Tag 2024. Wir bedanken uns herzlich bei der Familie Mauch, die für den LU-Tag ein perfekter Gastgeber war. Über 240 Besucher folgten der Einladung zur MAUCH-Zentrale nach Burgkirchen im oberösterreichischen Innviertel.
Ein interessantes Rahmenprogramm, ausgezeichnete Vorträge und gute Gespräche zeichneten die Veranstaltung aus.
Impulsreferat von Jens Noordhof
Chefredakteur DI Jens Noordhof von den Magazinen LOHNUNTERNEHMEN und KommunalTechnik des Verlags Beckmann ging in seiner Einleitung auf die Magazine und das Redaktionsteam ein. Der Beckmann-Verlag veröffentlicht seit über 60 Jahren Berichte über Lohnunternehmen. Im monatlich erscheinendem Magazin LOHNUNTERNEHMEN werden Fachbeiträge zur Dienstleistungsbranche veröffentlicht. Das Magazin gilt als offizielles Organ der Lohnunternehmer-Berufsorganisation in Deutschland.
„Authentisch beim Kunden – wirkungsvoll mit den bekannten Stärken“ - unter diesem Titel stellte Noordhof seine Ausführungen. Für den Kunden soll der Nutzen und der Mehrwert herausgearbeitet werden. Qualität der Arbeit inklusive Zuverlässigkeit müssen beim Kunden ankommen. Als Beispiele nannte er die erzielten Inhaltsstoffe von Silagen, verlustarme Ausbringung von Gülle oder der wirtschaftliche Vorteil für den Kunden. Als Optimalfall führte er die Begeisterungsmerkmale an, wo der Kunde dafür einen Service erhält, den er ursprünglich nicht erwartet hatte. Umgekehrt sind nicht akzeptierte Bereiche, wie eine nicht entschuldbare Wartezeit oder ein unfreundliches Personal, absolute NO-GOS im Dienstleistungsgeschäft.
Weiterlesen: LU-Tag am 28. Feb. 2024 mit überwältigendem Besuch
Guter Besuch beim Forstunternehmer-Tag in Traunkirchen
Die Fachgruppe OÖ der gewerblichen Dienstleister der Wirtschaftskammer veranstaltete am 22. März 2024 gemeinsam mit der Forstlichen Ausbildungsstätte Traunkirchen und den Fachgruppen der anderen Bundesländerkammern den zweiten Forstunternehmer-Tag. Rund 40 Unternehmerinnen und Unternehmer folgten der Einladung in den Waldcampus Traunkirchen (OÖ).
Am Programm standen fachliche Inhalte, rechtliche Themen, Anwendungen der Praxis und der Erfahrungsaustausch.
Eröffnung durch die Veranstalter
Obmann der Fachgruppe der gewerblichen Dienstleister Dr. Christian Fuchs und Berufsgruppensprecher Ing. Michael Eder begrüßten die Teilnehmer sehr herzlich. Der Leiter der FAST Traunkirchen DI Florian Hader ging in seinem Statement auf die Wichtigkeit einer fundierten Ausbildung ein und bedankte sich bei der Wirtschaftskammer für die gute Zusammenarbeit. Bundes-Berufsgruppensprecher der Forstunternehmer Peter Konrad hob den sichern Umgang bei der Waldarbeit hervor. Er sprach auch die Herausforderungen durch EU-Vorgaben wie beispielsweise die geplante Umsetzung der Entwaldungsvorordnung an. Hier müssen wir geschlossen gegen eine überbordende Bürokratie vorgehen. Das gefährde die heimische Wirtschaft und Arbeitsplätze im ländlichen Raum.
Weiterlesen: Guter Besuch beim Forstunternehmer-Tag in Traunkirchen
Lohnunternehmer-Aktuell, Ausgabe Februar 2024

In der Ausgabe werden folgende Themen behandelt:
- Aus der Verbandsarbeit
- Erfolgreiche Seminare
- KV-Abschlüsse 2024
- Aufzeichnungen im Ackerbau: Was brauche ich unbedingt?
- Neue Pflanzenschutzmittel für 2024
- Investitionen richtig finanzieren
- Auswinterung im Dauergrünland
- Ersthelfer und Erste-Hilfe Kasten
- Novelle zum Forstgesetz
- Auch Lastschaltgetriebe entwickeln sich weiter
- Lenksystem nachrüsten oder original kaufen
- Onboarding neuer Mitarbeiter
- Versichern beruhigt und schützt vor Risiken
- ORF-Abgabe für alle Unternehmen mit beschäftigten Mitarbeitern
Neue Broschüre: Herstellung von Mischrationen

Auf vielen Rinderbetrieben ist die Mischration mittlerweile nicht mehr wegzudenken. Oft wird aber das große Potenzial der Mischtechnik nicht voll ausgenützt.
Die Landwirtschaftskammer OÖ hat dazu eine neue Broschüre auf lk-online kostenfrei als PDF zum Download verfügbar. Unter https://ooe.lko.at/neue-brosch%C3%BCre-herstellung-von-mischrationen+2400+3951695 können Sie die Broschüre abrufen.
Die bekannten Vorteile einer Mischration mit höherer Futteraufnahme und Verbesserungen in der Tiergesundheit aufgrund gemeinsamer Aufnahme von Grund- und Kraftfutter bleiben in der Praxis oft hinter den Erwartungen. Die Ursache dafür liegt meist in der konkreten Umsetzung bei der Herstellung einer Mischration. Aus diesem Grund wurde die kompakte Broschüre neu erarbeitet, wo die wesentlichen Aspekte für die Praxis näher beleuchtet werden. Nur bei einer konsequenten Einhaltung kommen die oben genannten Vorteile einer Mischration voll zur Geltung.
Unternehmer müssen Preise selbst kalkulieren

Liebe Lohnunternehmerin und
Lohnunternehmer, geschätzte Mitglieder,
Beim Fachtag Landtechnik des Ökosozialen Forums am 29. Jänner 2024 berichtete der Vorsitzende DI Heinrich Prankl, dass in den vergangenen zwei Jahren die durchschnittlichen Preise für Landmaschinen um 25 Prozent zugelegt haben.
Ebenso sind die laufenden Aufwendungen für Kraftstoffe, Ersatzteile, Bedarfsgüter und Reparaturleistungen entsprechend gestiegen. Auch wenn die Kraftstoffpreise für einen gewissen Zeitraum gleichgeblieben und manchmal sogar nach unten gegangen sind, bleibt gegenüber vor zwei Jahren eine deutliche Erhöhung für all diese Aufwandspositionen. Hinzu kommen die verpflichtenden Lohnerhöhungen aufgrund der in Österreich starken Inflation und die deutlich gestiegenen Finanzierungskosten bei investierten Maschinen.
Wer legt in Ihrem Unternehmen die Arbeitspreise fest?
Sind das Sie als Unternehmer oder Unternehmerin, macht das der Kunde oder sind es Ihre Marktbegleiter, die der Meinung sind, sie müssen den Kunden kaufen.
Es gibt kein erfolgreiches Wirtschaften ohne Kostendeckung! Ich muss darauf hinweisen, dass die Strategie des billigen Preises die Beteiligten ruiniert und ins Abseits stellt. Ich höre immer wieder, dass manche Unternehmer nicht zahlen können, ihre Lieferanten auf Vorauszahlung oder Ähnliches umstellen. Ein solides Unternehmen muss auch Eigenkapital aufbauen und damit eine Risikogrundlage schaffen. Es sind die eigenen Arbeitsleistungen, die so wie die Arbeiten für beschäftigte Mitarbeiter zu kalkulieren sind.
Auswinterung im Dauergrünland

Im besonders warmen und trockenen Herbst 2023 (September und Oktober) waren die Anfragen in Richtung Verwertung der Herbstaufwüchse besonders zahlreich. Im letzten Blitzlicht versuchten wir, die Maßnahmen für die Vorbereitung der Bestände auf den Winter kurz darzustellen – immer mit dem Wissen im Hintergrund, wie vielfältig das Grünland in der Praxis ist. Wie schnell der Winter dann doch wieder zuschlägt, erfuhren wir dann ab Mitte November. Die Kombination aus nicht gefrorenem Boden und Schneedecke kann im Grünland zur sogenannten Auswinterung führen. Was dieser Begriff alles beinhaltet, und wie relevant das Qualitätskritierium Auswinterungshärte in der Züchtung und in weiterer Folge für den Einsatz von Futterpflanzensorten ist, fasst der folgende Artikel zusammen.
Gründe für Auswinterung
Im Wesentlichen sind vier verschiedene Pilzstämme für das Absterben von Gräsern nach dem Winter verantwortlich, was zusammengefasst als Auswinterung bezeichnet, wird: Schneeschimmel (Microdochium), Typhula, Fusarium und Sclerotinia.
Eine eindeutige Bestimmung des Schaderregers erfordert meistens eine mikroskopische Analyse der Sporenkörper und ist für die Praxis nicht erforderlich. In den meisten Fällen äußert sich eine Auswinterung durch die Ausbildung von runden, grauen, schmierig feuchten Flecken im Bestand. Direkt nach der Schneeschmelze lässt sich häufig noch das weißliche Pilzmycel beobachten – der eigentliche Körper des Pilzes.