Herzlich Willkommen auf der Homepage der VLÖ
Die VLÖ ist die Berufsorganisation für landw. und forstw. Lohnunternehmen in
Österreich. Sie vertritt die Anliegen der Berufsbranche und ist Ansprechpartner
für alle Fragen rund um den Betrieb eines Lohnunternehmens.
VLÖ - Vereinigung Lohnunternehmer Österreich
Comeback der Wieselburger Messe
Von 6. bis 9. Juni 2024 fand die Wieselburger Messe statt. Das neue Messekonzept und eine deutlich stärkere Bewerbung haben sich gelohnt. Mit über 28.000 Besuchern wurden die Erwartungen übertroffen. Das neue Konzept, das mit einer Expertenrunde unter der Führung von Hannes Heindl erarbeitet worden war, ging auf.
Highlights, neue Schwerpunkte und das LIVE ERLEBEN begeisterten das Publikum
Ein österreichweit einzigartiger Schaustall, ein Test-Parcours zum Ausprobieren von Quads, land- und forstwirtschaftliche Fahrzeuge, die Innovation Farm mit neuesten Versuchsergebnissen und das neue Lohnunternehmer-Dorf zeigten die Zukunft der Land- und Forstwirtschaft. Die EUROJACK (Europameisterschaft im Holzsport), Robotik-Vorführungen und eine Modeschau rundeten das Programm ab. Der neue Schwerpunkt „Jagd & Wild“ feierte Premiere und begeisterte Jagdliebhaber. Auf dem Testgelände absolvierten mehr als 500 Testfahrerinnen und -fahrer den Parcours. Auf der Messe waren 268 Aussteller mit einer Fläche von 75.000 m² vertreten.
Humusaufbau: Praxisrelevanz einer neuen Theorie
Umbruchsituationen bringen die Menschen zum Nachdenken. „Paradigmenwechsel“ nannte das der amerikanische Philosoph Thomas S. Kuhn für die Wissenschaft. Der Klimawandel stellt eine solche Umbruchsituation dar. Konkret heißt das für die Landwirtschaft einen Fokus auf Humusaufbau. Und gerade in Sachen Humus gibt es einen „Paradigmenwechsel“ mit Konsequenzen für die praktische Bodenbewirtschaftung.
Die neue Theorie
Anfang der 2010er Jahre brachten zwei Fachartikel in der Zeitschrift Nature die Humusdebatte ins Rollen. Sie stürzten zentrale Säulen der traditionellen Sicht auf Humus und Humusaufbau. Der einstige Blick auf Humus war geprägt von der Brille chemischer Qualität. Nährhumus waren die schnell abbaubaren organischen Materialien wie Zwischenfrüchte. Quelle für Dauerhumus die verholzten Ernterückstände. Im Mittelpunkt des stabilen Humus standen die namensgeben-den Huminstoffe.
Die neue Theorie betrachtet Humus durch eine biologische Brille. Nicht auf die Chemie der Stoffe kommt es an, sondern auf „Ökosystemeigenschaften“, die den mikrobiellen Abbau der Pflanzenreste zu CO2 verlangsamen oder unterbrechen. Alle Stoffe aus dem vielfältigen Mix an Wurzel- und Ernterückständen unterliegen im Boden einem mehr oder weniger ähnlichen mikrobiellen Abbaupfad. Aus großen Datensätzen über „Halbwertszeiten“ ließen sich keine substanziellen Unterschiede aufgrund ihrer chemischen Zusammensetzung herauslesen. Bei den Huminstoffen wird darüber hinaus diskutiert, ob diese Stoffgruppe als Naturstoff in (Mineral)böden überhaupt vorkommt.
Humusaufbau ist also die Folge einer Unterbrechung des mikrobiellen Abbaus der Pflanzenreste im Boden. Die Gründe können vielfältig sein. Bodenmikroben kann der Zugang zu organischen Reststoffen durch Einbau in Aggregate abgeschnitten werden. Organische Säuren aus Wurzelausscheidungen können sich fest an Mineralbodenteilchen (Ton, Eisenoxide) anbinden und damit dem Zugriff von Abbauenzymen entgehen. Der Schlüssel für das Verständnis liegt in der Mikrobiologie.
Neue ÖKL-Broschüre „Der Traktor im Straßenverkehr“

Vor kurzem ist die 20. Auflage mit aktuellen gesetzlichen Bestimmungen und Empfehlungen für land- und forstwirtschaftliche Fahrzeuge erschienen. Der richtige Umgang im Straßenverkehr ist für jeden Fahrzeuglenker von großer Bedeutung. Fahrten mit Landmaschinen auf öffentlichen Straßen sind insbesondere für Lohnunternehmen von hoher Relevanz. Die Broschüre ist in einem handlichen Format gestaltet (10 cm breit, 20 cm hoch) und kann leicht untergebracht werden. Sie umfasst 64 Seiten und beschreibt Bestimmungen zu Traktoren, Anhänger, Gerätetransporte, SF-Maschinen, sonstige Bestimmungen und Tiertransporte.
Autoren: Ing. Christoph Wolfesberger, LK NÖ; Mag. Patrick Majcen, LK Ö; DI David Unterrainer, ÖKL; Mag. Stefan Fucik, LK NÖ (Tiertransportgesetz)
Bezugspreis: 8,00 Euro zuzüglich Versandkosten
Bestellungen an ÖKL unter: E: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Webshop auf www.oekl.at oder T: 01/5051891
Infos auch unter: https://oekl.at/publikationen/traktor/
SVS: Extrabonus für Mundgesundheit

Ihr Extra-Bonus für Mundgesundheit
Vorsorge schützt. 2024 gibt es zusätzlich zum Gesundheitshunderter & Co. ein besonderes Extra: 100 Euro Bonus für alle, die beim Zahnarzt etwas für dauerhafte Strahlen ihres Lächelns tun und sich aktiv auf svsGO für den Bonus anmelden.
Wer 2024 eine zahnärztliche Leistung in Anspruch nimmt, bekommt einmalig 100 Euro Extra-Bonus von der SVS. Und dies nur, weil‘s mit gesunden Zähnen leichter ist, Fröhlichkeit zu zeigen.
„Fit-Faktor“ gesunder Mund
Experten betonen, dass Mundgesundheit ein Schlüsselindikator für die allgemeine Gesundheit, Wohlbefinden und Lebensqualität ist. Regelmäßige Kontrolluntersuchungen beugen gravierenden Problemen vor und können Zahnverlust verhindern.
100 Euro Extra-Bonus: Mit der Aktion „Gemeinsam lächeln“ will die SVS einen Anreiz liefern, sich doch in den Behandlungssessel zu wagen. SVS-Kunden und deren Angehörige, die zwischen 1. Jänner und 31. Dezember 2024 eine zahnärztliche Leistung in Anspruch nehmen, werden einmalig mit 100 Euro pro Person belohnt.
Einzige Voraussetzung: Sie brauchen sich nur über svsGO anmelden, um diesen Bonus zu erhalten. Einfach mit Ihrer ID Austria auf www.svs.at in Ihr svsGO Kundenportal einloggen, Bankverbindung angeben, mit einem Klick die Teilnahme am „Gemeinsam lächeln“ bestätigen – und schon wird das Geld überwiesen. Ohne weitere Antragstellung. Gerne auch bei Anmeldung erst nach bereits erfolgtem Arztbesuch. Als Basis für Ihre Auszahlung dient die E-Card, die in der Ordination gesteckt wird. Präventive Check-Ups helfen, Risiken und Krankheiten früh genug zu erkennen, um bitteren Folgen rechtzeitig durch passende Behandlung entgegenzuwirken. Fakt ist: Früherkennung kann Leben retten.
Alle Infos unter www.svs.at/gemeinsamlaecheln
Durch Spurplanung Treibstoff und Überfahrten sparen

Fahrspurplanung und der Einsatz von Lenksystemen können die Effizienz erhöhen, das haben Versuche der Innovation Farm gezeigt. Speziell in kleinstrukturierten Regionen sorgt das für eine rasche Amortisation der Systeme.
In der Landwirtschaft nehmen Lenksysteme einen immer höheren Stellenwert ein. Die bessere Ausnützung der Arbeitsbreite hat auf kleinen Flächen in Österreich im Vergleich zu sehr großen Flächenstrukturen weniger Auswirkung.
Umfangreichere Nutzung von Lenksystemen
Ein höherer Arbeitskomfort beim Parallelfahren reicht damit nicht immer aus, um eine Anschaffung zu argumentieren. Es braucht somit mehr als nur die Nutzung einer AB-Linie, um auch einen wirtschaftlichen Mehrwert zu generieren. Ziel des Use Cases der Innovation Farm war, die Auswirkungen auf Arbeitskomfort, Ressourceneinsatz sowie Wirtschaftlichkeit durch eine umfangreichere Nutzung des Lenksystems aufzuzeigen.
Die Basis für einen effizienten Einsatz von Lenksystemen bilden Feldgrenzen. Diese müssen in Österreich mit dem Traktor oder einem RTK-Messstab aufgenommen werden.
Grundsätzlich kann das Lenksystem auch am Vorgewende noch besser eingesetzt werden. Denn auch die exakten Ein- und Ausschaltzeitpunkte sind dadurch leicht zu definieren.
Bei den Versuchen auf Pilotbetrieben war das frühzeitige Aufnehmen von Feldgrenzen und Fahrspuren mit dem Traktor nicht immer möglich. Hier bietet seitens CNH Industrial das „mySteyr-Portal“ mit S-Fleet eine Möglichkeit. Dies ist eine Web-Anwendung mit Farm Management Charakter.
Getreideernte 2024: Bitte um sachgerechte Preisgestaltung
In den nächsten Wochen startet in den östlichen Regionen Österreichs wieder die Getreideernte. Für das Jahr 2024 sind gute Erträge und voraussichtlich erschwerte Bedingungen durch wechselhaftes Wetter, hohe Bodenfeuchtigkeit, etc. zu erwarten.
Wir bitten daher bei der Preisgestaltung die Veränderungen gegenüber dem Vorjahr aufgrund höherer Kostenstrukturen (Steigerungen bei den Zinskosten, höhere AFA, höhere Reparaturkosten und gestiegene Personalkosten) in den Arbeitspreisen zu berücksichtigen. Wenn alle Dienstleistungsanbieter das Berücksichtigen, dann können sachorientierte Preise leichter bei den Kunden vermittelt werden. Verzichten Sie bitte auf Kampfpreise, die Ihr Unternehmen und die gesamte Branche gefährden können.
Unterstützung durch Beratungsleistungen
Zur Kalkulation von sachorientierten Preisen bieten wir unsere Beratungsleistungen an.
Bei Fragen steht die VLÖ gerne zu Ihrer Verfügung.